Am 26. Mai 2026 nahmen die Klassen 9 und 11 an einer Veranstaltung mit der Zeitzeugin Eva Weyl in der Residenz des deutschen Botschafters teil. Die Holocaust-Überlebende berichtete eindrucksvoll von ihrem Leben während der Zeit des Nationalsozialismus.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde Eva Weyl außerdem das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Die Auszeichnung würdigt ihr langjähriges Engagement für die Erinnerungskultur und ihren unermüdlichen Einsatz gegen das Vergessen.
Durch ihren bewegenden Bericht erhielten die Schülerinnen und Schüler nicht nur wertvolle Einblicke in diese wichtige Epoche der deutschen Geschichte, sondern wurden auch als „Zweitzeugen“ angesprochen – ein Begriff, den Eva Weyl selbst geprägt hat. Damit gab sie den Jugendlichen die Aufgabe mit auf den Weg, ihre Erinnerungen und Botschaften weiterzutragen und die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus lebendig zu halten.
Ein besonderer und eindrucksvoller Vormittag im Zeichen der Erinnerung und Verantwortung.


